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Restless Legs Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrome (RLS) ist das englische Synonym für Syndrom der ruhelosen Beine. Dies wird auch Wittmaack-Ekbom-Syndrom genannt. Es ist eine neurologische Erkrankung mit Gefühlsstörungen und Bewegungsdrang in den Extremitäten (Beinen, Füße und weniger häufig auch in den Armen), oftmals mit begleitenden unwillkürlichen Bewegungen. Es wird zu den extrapyramidalen Hyperkinesien gerechnet. Im Deutschen spricht man von unruhigen Beinen, doch setzt sich auch umgangssprachlich zunehmend die Abkürzung RLS – manchmal aufgelöst zu "Rastloser Schlaf" – als Krankheitsname durch.

Die Krankheitszeichen wurden in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts von Thomas Willis zum ersten Mal beschrieben. Im Jahre 1861 benannte der deutsche Kliniker Theodor Wittmaack die Erkrankung nach ihrem auffälligsten Symptom, den unruhigen Beinen, als Anxietas tibiarum. Die Bezeichnung Restless Legs wurde 1945 von dem Stockholmer Neurologen Karl Ekbom geprägt.

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